Typisch Pratchett

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Typisch Pratchett

Beitragvon Wee Mad Arthur » Mittwoch 20. Juli 2011, 16:10

Nach den Sommerferien werde ich ein Referat mit dem Thema "Terry Pratchetts Scheibenwelt" halten. Eine Sache, die mir Kopfzerbrechen bereitet, ist die Suche nach einem geeignetem Abschnitt aus einem Roman, den ich dem Kurs vorlesen soll. Natürlich sollte dieser Abschnitt typisch für Pratchett sein, also sollte deutlich werden, mit welcher Art von Metaphern er arbeitet, der Humor Pratchetts sollte rüberkommen sowie ein Aspekt, der sich auf die "Rundwelt" übertragen lässt. Eben Typisch Pratchett. Ich habe bislang ca. 18 SW-Romane gelesen und bin schon auf so manche Stelle gestoßen, die evtl. das Zeug dazu haben könnte.

Könnt ihr mir vielleicht eine Stelle empfehlen, die dafür besonders geeignet ist?
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Re: Typisch Pratchett

Beitragvon TheLibrarian » Mittwoch 20. Juli 2011, 18:22

Du sagst, du bist schon auf einige Stellen gestoßen.
Welche wären das denn? Dann kann man etwas gezielter suchen (z.B. nur in den Büchern, die du bereits besitzt).
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Re: Typisch Pratchett

Beitragvon Bill Tür » Mittwoch 20. Juli 2011, 18:24

Aus der Farben der Magie, auf der flucht vom Drachenberg, bis zur mächtigen TWA Reiserunne ;)


Aus fliegende Fetzen als leonardo da Quirm mit nobbi, Fred und lord Vetinarie auf Tauchfahrt geht.
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Re: Typisch Pratchett

Beitragvon Bibliophila » Mittwoch 20. Juli 2011, 18:34

Naja, ob das Abtauchen mit dem U-Boot so geeignet ist, weiß ich nicht. Ich habe das jetzt so im Kopf, dass es da in erster Linie um die nicht gerade klug gewählten Lebensmittelrationen und deren Folgen geht. Korrigiere mich, wenn ich mich täusche.
Ohne das jetzt noch einmal nachgelesen zu haben, würde ich aus "Fliegende Fetzen" eher eine Stelle nehmen, die Leonardo im Turm mit seinen Erfindungen zeigt. Ich glaube, es ist sinnvoll, wenn du nicht nur eine irgendwie lustige Szene vorstellst, sondern eine mit Bezug zu unserer Welt. Das ist besonders wichtig, wenn dein Lehrer die Bücher sonst nicht liest. Liest du was von Blähungen in einem U-Boot stempelt der Lehrer das Buch als Klamauk ab. An Leonardo kannst du zeigen, dass das Buch lustig ist und Charaktere zeichnet, Bezüge zu unserem Leben aufbaut und eventuell auch den Umgang mit Fortschritt und Wissenschaft kritisiert. Je nachdem wie du das alles siehst.
Ebenfalls geeignet fände ich "Macbest", vor allem die Stelle, in der Oma Wetterwachs und Nanny Ogg im Theater sind, eventuell auch die, an der über die Bedürfnisse eines Landes nachgedacht wird. Weiß aber nicht, ob du das Buch schon gelesen hast.
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Re: Typisch Pratchett

Beitragvon TheLibrarian » Mittwoch 20. Juli 2011, 21:24

Da schon Fliegende Fetzen genannt wurde: Als Vetinari mit Fred und Nobby "undercover" ist und Nobby als Frau verkleidet wird.
Dann solltest du aber auf jeden Fall Vetinaris Jonglage mit hinein nehmen, da sie einiges über ihn aussagt.
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Re: Typisch Pratchett

Beitragvon Paul König » Mittwoch 20. Juli 2011, 22:49

verschiedene Passagen aus "Echt Zauberhaft" fielen mir da ein...
etwa das Treffen zwischen Rincewind und Cohan in der die freigelassenen Gefangenen nichts mit ihrer Freiheit anfangen können und fragen was sie tun sollen... Cohans aussage hierzu war nach meiner Erinnerung... Peitschen in der Seele...

oder die theologische Diskussion zwischen Oma Wetterwachs und Pastor Himmelwärts in "Ruhig Blut"....

die Auswahl ist so groß-----


Gruß
Paule
Ich erkenne einen ehrlichen Mann auf den ersten Blick.

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Re: Typisch Pratchett

Beitragvon Wee Mad Arthur » Donnerstag 21. Juli 2011, 13:15

@ The Librarian
naja, ich bin halt ab und zu mal auf eine Stelle, die vielleicht geeignet sein könnte, doch um sicher zu gehen, dass ich eine geeignete Stelle finde, frag ich ja hier um Rat :)

gelesen hab ich bisher:
Rincewind-Reihe: Die Farben der Magie, Das Licht der Fantasie, Der Zauberhut, Eric
Hexen-Reihe: bislang nur Der Erbe des Zauberers
Tod Reihe: alle
Wachen Reihe: Wachen!Wachen!, Helle Barden, Hohle Köpfe, Fliegende Fetzen, am fünften Elefant bin ich grad dran
Sonstige: Einfach göttlich, Voll Im Bilde

Eine Szene mit Leonardo wäre sicher nicht schlecht...

danke bis hierher schon einmal für die Anregungen :)
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Re: Typisch Pratchett

Beitragvon Ponder » Freitag 22. Juli 2011, 18:00

Bei Fliegende Fetzen fällt mir die Unterhaltung ein, warum die kleine Insel Leshp so wichtig ist und deswegen unbedingt von Ankh-Morpork beansprucht werden muss. Ich weiß die genaue Stelle nicht mehr, aber es ging darum, dass sie im Falle eines Krieges eine strategisch wichtige Position darstellt. Man kann hier wenn man will auch Paralellen zum Falklandkrieg ziehen.
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