"Schwierigsten" Bücher

Diskussionen rund um die flache Welt.

Beitragvon Ptigh » Samstag 3. Februar 2007, 22:15

Hallo alle zusammen.

Nach dem resümieren von den Scheibenwelt-Büchern, die ich gelesen habe, habe ich mir die Frage gestellt, welches ich davon noch mal lesen sollte, weil ich es beim ersten mal vielleicht etwas schwierig fand zu lesen. Also Zusammenhänge nicht so ganz verstanden, Oder die Handlung war nicht ganz nachvollziehbar. Da stieß ich bisher immer wieder auf das Buch "Einfach Göttlich". Ich werde auch, wenn ich mit alles SW-Büchern durch bin, dieses Buch noch einmal in die Hand nehmen.

Wobei ich sagen muss, dass es das vierte oder fünfte Buch gewesen ist, was ich von den SW-Büchern gelesen hatte und bis auf Klonk und Ab die Post habe ich sonst alle deutschen Bücher durch.

Ging es Euch auch so bei dem einen oder anderen Buch? Oder war für Euch direkt beim ersten Mal durchlesen alles glasklar?
Berichtet mal von Euren Erfahrungen.
Ptigh
 

Beitragvon Sacharissa Ogg » Sonntag 4. Februar 2007, 12:44

Ich muß gestehen es gab sogar ein Buch von Pratchett welches ich (natürlich erstmal nur vorläufig...) beiseite gelegt habe : die Gelehrten der Scheibenwelt...

Ich habs einfach irgendwann nicht mehr gerafft.
Allerdings hab ich mir vorgenommen sobald ich alle bisher erschienenen Bücher von ihm gelesen habe, es doch noch mal mit den Siencebüchern zu versuchen.

Einfach göttlich fand ich jetzt eigentlich nicht so schwer zu verstehen...
Ich fand den Gedanken, das Götter von unserem Glauben abhängig sind und dadurch existieren - und nicht anderesherum ziemlich toll - und Om is seit dem echt mein Lieblingsgott...
Ich denk schon, das wenn du es noch mal liest, du vermutlich weniger Probleme haben wirst... viel Glück dabei.
Sacharissa Ogg
 

Beitragvon Dis » Sonntag 4. Februar 2007, 13:03

Ich finde ebenfalls die Gelehrten-bücher am schwierigsten zu verstehen.

Ich habe als erstes die Philosophen der Rundwelt gelesen, und ehrlich gesagt nicht sehr viel verstanden.

Aber Darwin und die Götter der scheibenwelt, habe ich recht gut verstanden. Da kam wohl die kleine Biologin in mir durch.

:rofl:
Dis
 

Beitragvon Ponder » Sonntag 4. Februar 2007, 14:52

Ich hatte beim ersten Lesen der ersten beiden SW-Romanen, also FdM/CoM und LdP/LP, Probleme dem Geschichtsfaden etwas zu folgen. Etwas seltsam fand und find ich auch noch den Roman HH/TLC. [spoiler=HH/TLC (nur ein kleiner)]Die Zeitreisen, Zeichnungen in den Höhlen usw. sind doch etwas arg wirr.[/spoiler]
Ponder
 

Beitragvon Arc-en-ciel » Sonntag 4. Februar 2007, 18:47

Ja, FdM war auch der Grund, warum ich ertsma 2 Jahre Pause hatte, bevor ich wieder zu Pratchett gegriffen hab (man muss dazu sagen, dass ich 12 war) ...
Arc-en-ciel
 

Beitragvon Esme Wetterwachs » Montag 5. Februar 2007, 22:01

Nun, sagen wir mal so: Die Hexen- oder Wächter-Reihen sind deutlich griffiger und in sich plausibler.
Heiße Hüpfer ist bisher für mich der komplexeste Roman gewesen. Aber ich hab auch noch längst nicht alles durch.
Esme Wetterwachs
 

Beitragvon chaotic » Montag 5. Februar 2007, 22:05

Heiße Hüpfer war etwas durcheinander, ja.
Aber was mich am meisten durcheinander gebracht hat, war der Anfang von Farben der Magie (oder vielleicht auch Licht der Phantasie) wo Rincewind mitten in einer Situation ist am Anfang des Buches, wo ich nicht wusste, wie er da rein kam. Es wurde auch später nicht erklärt, wie er in die Situation kam, nur wie er wieder raus kam.
chaotic
 

Beitragvon Ptigh » Montag 5. Februar 2007, 22:10

Das wird dann wohl Das Licht der Phantasie gewesen sein, auf Grund dessen, dass es ja direkt an Die Farben der Magie anschließt.
Ptigh
 

Beitragvon Die-Truhe » Montag 5. Februar 2007, 22:43

Das war eindeutig "Die Philosophen der Rundwelt". Mal wirklich, da steckt so viel Wissen drin, es ist der Wahnsinn. Ich habe es gelesen und nebenbei auf ein Blatt geschrieben, was ich mir nicht erkklären konnte. Alleine aus der Blättersammlung könnte man jetzt ein neues Buch schreiben (ihr wisst was ich meine). Die Kapitel mit den Scheibenwelt Charakteren sind nun nicht so kompliziert und auch gut zu verstehen, aber die anderen sind einfach nur woow. Aber es sorgte sehr für Unterhaltunsstoff bei uns in der Familie. Ich habe mich in Sphären begeben, bei denen ich vorher nicht einmal wusste, dass sie existieren<!-- BBCode Note-Marker Start-One --><font color="#FF0000">*<!-- BBCode Note-Marker Start-Two -->1<!-- BBCode Note-Marker End-One --><!-- BBCode Note-Marker End-Two -->. Auf jeden Fall werde ich mir das noch einmal vornehmen, wenn ich älter bin. Vielleicht kommt die Weisheit ja wirklich mit den Jahren....Ja...Mit den Hüpfern hatte ich jetzt nicht so Probleme, die Anlehnung an Australien fande ich toll...

Aber stimmt schon, es gibt immer so ein paar Momente, in denen man ectl. zweimal überlegen muss, ob man das jetzt versteht, verstehen will oder es lieber sein lässt....!?<!-- BBCode Note Start --><TABLE BORDER=0 ALIGN=CENTER WIDTH=85%><tr><td><font size=-1>Fußnoten:<table width="100%" border="0"><tr><td height="2" bgcolor="#000000"></td></tr></table></td></tr><tr><td><FONT SIZE=-1><BLOCKQUOTE><!-- BBCode Note Start-One --><font color="#FF0000"><!-- BBCode Note End-One -->1<!-- BBCode Note Start-Two --><br /><!-- BBCode Note End-Two -->...aber was wissen wir schon alles von der Existenz?<!-- BBCode Note Start-Three --><br /><br /><!-- BBCode Note End-Three --></BLOCKQUOTE></FONT></td></tr><tr><td><table width="100%" border="0"><tr><td height="2" bgcolor="#000000"></td></tr></table></td></tr></table><!-- BBCode Note End -->
Die-Truhe
 

Beitragvon Krieg » Montag 5. Februar 2007, 23:19

Die Science Reihe ist schon schwierig, aber trotzdem noch sehr gut zu lesen. Und wenn ich schon wüsste, was dort erklärt wird, gäbe es ja keinen Grund es zu lesen. :grin:
Was ich aber bis heute nie verstanden habe:???:
Krieg
 

Beitragvon Tod » Montag 5. Februar 2007, 23:26

Ehrlich gesagt, die Stelle fand ich auch blöd. Anspielungen auf unsere Welt sind ja nett, aber zuviel sollte auch nicht in das Fantasy-Universum der Scheibenwelt übertragen werden. Ich kann da gut auf Internet und Einkaufszentren verzichten, vor allem, wenn es da auch jede andere Art von Monster getan hätte. Die Nachrichtentürme waren ja wenigstens noch zentraler Bestandteil der Geschichte von Ab die Post, aber das Einkaufszentrum hätte man wirklich durch etwas weniger reales ersetzen können.
Tod
 

Beitragvon Victor Tugelbend » Freitag 9. März 2007, 22:09

[quote]
chaotic schrieb am 05.02.2007 um 22:05 :
Heiße Hüpfer war etwas durcheinander, ja.
Aber was mich am meisten durcheinander gebracht hat, war der Anfang von Farben der Magie (oder vielleicht auch Licht der Phantasie) wo Rincewind mitten in einer Situation ist am Anfang des Buches, wo ich nicht wusste, wie er da rein kam. Es wurde auch später nicht erklärt, wie er in die Situation kam, nur wie er wieder raus kam.
[/quote]

Kann mich auch noch wage an die Szene erinnern, da es mein erstes Pratchett-Buch überhaupt war. Ich hatte damals keinen blassen Schimmer und wollte eigentlich fast schon aufgeben. Gottlob hab ich aber durchgehalten, was mir da sonst alles entgangen wäre...
Victor Tugelbend
 

Beitragvon A L-conclavibus » Mittwoch 2. Mai 2007, 16:04

[quote]Was ich aber bis heute nie verstanden habe... [spoiler=Alles Sense] ...ist die Szene mit den Einkaufswagen/Einkaufszentrum, beziehungsweise den Schneekugeln. Klar, es ist zu viel Lebensenergie da und die muss zu irgend etwas werden. Von mir aus. Aber Einkaufswägen? [/spoiler][/quote]

Da muss ich auch zustimmen. Ich kann mir ja etliches vorstellen, aber diese ganze Szenerie da am Ende von "Alles Sense" war ja das pure Chaos... und das bei meinem ersten Scheibewelt-Roman überhaupt. *lol*
A L-conclavibus
 

Beitragvon Max Sinister » Freitag 4. Mai 2007, 12:25

[spoiler=Alles Sense]
Der Witz dabei ist doch, dass PTerry das Einkaufszentrum als Lebewesen beschreibt - die Schneekugeln sind die "Eier", die Einkaufswagen eine Zwischenform, und am Ende steht das Einkaufszentrum, das ein Raubtier ist und große Beutetiere - nämlich Städte - jagt.

Womit er sagen will: Wo Einkaufszentren im amerikanischen Stil gebaut werden, leiden die Städte, weil die kleinen Läden Pleite gehen und die Jugendlichen nur noch im Einkaufszentrum herumhängen.

Leider wird diese Botschaft nicht so ganz klar.
[/spoiler]
Max Sinister
 

Beitragvon Drâk » Mittwoch 9. Mai 2007, 13:29

@ Max Sinister, ja mit deiner Deutung magst du warscheinlich recht haben, aber bei diesem Buch habe ich echt überlegt ob PTerry gerade eine unkreative Phase hatte oder so!? Ich finde es passte so ganz und gar nicht zu seinem sonstigen Stil!
Drâk
 

Beitragvon Angua von Überwald » Mittwoch 30. Mai 2007, 15:37

Ich denke auch das es die Gelhrten Bücher waren ... von den eigentliche Scheibenweltromanen war Heiße Hüpfer am schwersten was aber auch von den verwirenden wechseln zwischen den Personen kommt
Angua von Überwald
 

Beitragvon citaroh » Mittwoch 13. Juni 2007, 08:40

Als ich fand den Zeitdieb am schwersten...war aber auch mein erstes von TP...hab da irgendwie den Überblick verloren...die gelehrten-Reihe hab ich aber noch nich gelesen...die solls ja auch in sich haben...
citaroh
 

Beitragvon Maurice der kater » Freitag 27. Juli 2007, 20:21

Ich finde "Pyramiden" ziemlich anstrengend und schwierig.
Kam mit dem Buch irgendwie nicht klar, habe es zwar bis zum Ende gelesen, aber so richtig begeistert war ich davon nicht.
Maurice der kater
 

Beitragvon soul cake duck » Sonntag 29. Juli 2007, 22:25

Also ich fand eigentlich noch kein Buch wirklich schwierig, außer Ab die Post, das ich aber auch auf Englisch gelesen hab' (ich denk dass es daran lag). Die Gelehrtenbücher hab ich noch nicht gelesen, bin aber jetzt schon gespannt, weil so viele sie schwer zu lesen finden.
soul cake duck
 

Beitragvon Pteppicymon XXVIII » Mittwoch 15. August 2007, 10:30

Ich habe Einfach göttlich irgendwie nicht so fesselnd gefunden, wie ich es von PTerry gewohnt bin... Nicht schwierig, der Geschichte zu folgen, sondern einfach auszehrend. Aber sonst waren es die Science Bücher. Ich hab nur eines gelesen, aber das hatt mir gereicht.
Pteppicymon XXVIII
 

Beitragvon Lady Jolly » Mittwoch 15. August 2007, 20:39

Ich finde es kommt auch immer darauf an auf welcher "Ebene" man ein Buch liest.
Wenn man sich nur auf die Handlung und die Witze konzentriert ist es wohl einfacher als wenn man sehr über die Philosophie hinter dem Ganzen nachdenkt. Obwohl es von der wohl auch mehr oder weniger in verschiedenen Büchern gibt.

Die Science Reihe habe ich allerdings noch nicht gelesen. Sie fehlt irgendwie auch in sämtlichen Büchereien, wo ich sonst meinen Lesestoff herbekomme. Muss ich wohl auf Weihnachten warten...
Lady Jolly
 

Beitragvon pattaplum » Sonntag 26. August 2007, 19:46

[quote]
Maurice der kater schrieb am 27.07.2007 um 21:21 :
Ich finde "Pyramiden" ziemlich anstrengend und schwierig.
Kam mit dem Buch irgendwie nicht klar, habe es zwar bis zum Ende gelesen, aber so richtig begeistert war ich davon nicht.
[/quote]

Das kan ich Dir nachfühlen. Allerdings habe ich nicht durchgehalten. 3x angefangen und nicht zuende gelesen. Ich weiß allerdings nicht warum eigentlich. Was stimmt mit diesem Buch nicht???
pattaplum
 

Beitragvon Gloria » Samstag 1. September 2007, 19:46

Liebe Scheibenwelt-Freunde,
ich lese TP schon seit ewig und habe manchmal fast Heimweh nach Ankh-Morpork. Was mir an vielen Büchern so gefällt, ist dass ich von der realen Welt dadurch auch interessantere Infos bekomme. Die chinesische Seele habe ich erst nach "Echt zauberhaft" ein bisschen besser verstanden. Und "die Zeitdiebe" erklären einem buddhistische Reflexionen, ein Meiterstück sind die Klackertürme.
Schwierig sind für mich grausame und brutale Elemente dabei; also Schweinsgalopp möchte ich nicht mehr lesen, dafür aber Wachen!Wachen! noch weitere 20mal.

Weiß vielleicht jemand, in welchem Band die apokralyptischen Reiter vorkamen? Ich hab's leider vergessen, würde aber gerne davon etwas nachlesen.

Danke für Eure Infos!
Liebe Grüße
Gloria
Gloria
 

Beitragvon Ponder » Samstag 1. September 2007, 20:35

Die 4 Reiter der Apokalypse kommen in folgenden Büchern vor:
  • Das Licht der Phantasie/The Light Fantastic
  • Der Zauberhut/Sourcery
  • Der Zeitdieb/Thief of Time
Ponder
 

Beitragvon Bibliophila » Montag 3. September 2007, 14:59

Bei mir war das "Der fünfte Elefant".
Da habe ich die ersten Szenen in Überwald erst beim dritten oder vierten lesen verstanden, dabei wird später eigentlich ganz klar gemacht, was da eigentlich passiert ist.
Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings sagen, dass das eines der ersten Bücher war, die ich auf Englisch gelesen habe und obwohl ich zwar ein paar andere, einfachere Bücher gelesen hatte, ich schon finde, dass man für Pratchetts Schreibstil ein etwas geübteres Englisch braucht als ich es damals hatte.
Bibliophila
 

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