Meinungen zu "The Shepherd's Crown"

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Meinungen zu "The Shepherd's Crown"

Beitragvon Ponder » Donnerstag 17. September 2015, 15:23


Achtung: In diesem Thread kann offen über Ende und Inhalt des Romans gesprochen werden. Falls ihr nicht gespoilert werden wollt, nicht weiterlesen und den Thread sofort wieder verlassen.


Der letzte Tiffany- und gleichzeitig letzte Scheibenweltroman ist nun ja doch einige Wochen draussen, nun wollte ich mal ein paar Meinungen dazu einholen bzw. selbst meine Meinungen dazu schreiben.



Ich persönlich halte den Roman für gelungen. Er ist ein schöner, wenn auch sehr zu früher Abschied einer Reihe, die ich tief ins Herz geschlossen habe. Obwohl wieder sehr viele alte Charaktere einen Gastauftritt haben, liest sich der Roman meiner Meinung nach auch sehr viel runder als die beiden vorherigen Romane. Der Tod Esmeralda Wetterwachs ist natürlich ein Schock, aber irgendwie war dieser Schritt wohl auch unausweichlich. Denkt man einmal an ihr erstes Auftreten zurück, wo sie auch schon weit über 70 Jahre alt war. Apropos Equal Rites: Ich fand es eine schöne Rückkehr zum ursprünglichen Thema. Während am Anfang eine Frau unbedingt Zauberer werden wollte, ist es nun ein junger Mann, der unbedingt Hexe werden will. So schließt sich der Kreis...
Ich bin mir nicht sicher ob ich das alternative Ende (Esme hat sich tatsächlich in You geborgt und lässt erst am Ende des Buches los mit den Worten "Now I'am leaving on my own terms."), welches Neil Gaiman in einem Interview zu besten gab, wirklich besser gefunden hätte. Da hätte es schon sehr viel Überarbeitung bedurft, um an die aktuelle Version heran zu kommen.
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Re: The Shepherd's Crown - Slipcase Edition

Beitragvon Eule » Dienstag 22. Dezember 2015, 19:38

Hallo,
abgesehen davon, dass ich allen hier Lesenden frohe Feiertage und gute Erholung wünsche, nütze ich den Thread, um zum Buch allgemein - also nicht zur Slipcase-Ausgabe - was zu sagen oder zu fragen:
Wer von den hier Lesenden hat die deutsche Übersetzung gelesen?
Habt ihr einen guten Eindruck?
Und wer kennt ggf. dazu auch das Original?
Warum ich frage/mich hier melde:
Ich habe gerade beide Texte nebeneinander gestellt und bin verwundert, wie frei, sehr frei, hier übersetzt ist.
Von Terry Pratchetts Stil finde ich nur noch wenig.
Beispiel S. 42, der 2. Teil des Satzes:
Aber Esmeralda Wetterwachs war in solchen Dingen äußerst gewissenhaft, und schon zeitigten ihre Bemühungen strahlende, ja geradezu blendende Erfolge.
Original
Esmerelda Weatherwax was meticulous in these things and the privy yielded to her efforts and, yes, it shone. Amazingly so.
Inhaltlich ist das im Prinzip korrekt. Aber das schöne Bild, dass der Dreck im Klo sich ihren Bemühungen "ergibt, das Handtuch wirft, kapituliert usw" (wie das im Wort "yield" steckt) verschwindet.
Und so was ist kein Einzelfall.
Wäre so was z. B. eine Alternative?
Esmeralda Wetterwachs war in diesen Dingen pingelig, und die Toilette kapitulierte gegenüber ihrem Einsatz und, ja [wirklich] glänzte. Geradezu unheimlich.
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Re: The Shepherd's Crown - Slipcase Edition

Beitragvon Tod » Mittwoch 23. Dezember 2015, 11:22

Ich habe die Übersetzung zwar nicht gelesen, gebe dir zu dieser Stelle aber recht. Dein Vorschlag trifft den Originalwortlaut besser.
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Re: The Shepherd's Crown - Slipcase Edition

Beitragvon Rapunzia Apfelkorn » Donnerstag 24. Dezember 2015, 07:04

Hallo erstmal :)
Und allen hier ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr !! :D
Nun zu Shepherds Crown :?
Ich habs nun schon zum zweiten mal gelesen und bin sehr enttäuscht !
Wie da mit den Namen umgegangen wird :roll:
Unsere geliebte Agnes Nitt heisst an mehreren Stellen auf einmal Agnes Depp... auf den Schluss des Buches zu, heisst sie dann doch wieder Agnes Nitt.
Festgreiffahhh, der Greifvogelbändiger auf Schloss Lancre, hat auf einmal auch einen ganz anderen Namen und Shawn Ogg, Lancres stehendes Heer, Sohn von Nanny und Allzweckdiener im Schloss von Lancre hat auf einmal auch einen ganz anderen Namen,..
Sowas nervt mich,.. kann man da nicht besser aufpassen ? :cry:
Ich kenne ja die englischen Versionen all dieser Bücher nicht, lese das immer nur auf deutsch,... aber mir ist ausserdem aufgefallen, daß die letzten beiden Bücher sich so lesen, als wären sie nie und nimmer von Terry selber geschrieben worden,..
Ich nehme mal an, daß er schon die Richtung vorgegeben hat, die Handlung, die Orte, die Leute,was folgt worauf,... aber die Feinarbeit, die genauen Formulierungen, wie wer worauf antwortet, kamen von jemand anderem,.. das war NICHT Terry !!
Früher hatte jeder Charakter eine eigene Art zu denken, zu sprechen und zu handeln,... und nun ?
Alle sprechen auf diesselbe, leicht bäurische Weise und die Sätze sind so verkastelt und manchmal bis zu einer halben Seite lang,..
Und überhaupt : was soll dieses dooofe : "und keine Vertun" ???
Trotzdem musste ich als Fan natürlich dieses Buch kaufen und lesen,.. man will ja wissen, wie es weitergeht,...
Aber diese komische Art und all die Nachlässigkeiten stören mich schon sehr :x
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Re: The Shepherd's Crown - Slipcase Edition

Beitragvon Anjali » Donnerstag 24. Dezember 2015, 07:38

Hallo Punzi und frohe Weihnachten! (Ja, ich habe Zeit am 24. 12. im Forum zu schmökern, weil hier noch keiner wach ist und ich folglich eh still sein muss. ;))

Zwei Anmerkungen:
Ich habe die deutsche Übersetzung noch nicht gelesen, habe mir aber von meiner Mutter berichten lassen, dass sie sehr schlecht sei. Zusammen mit den Bemerkungen von Eule, gehe ich einfach mal davon aus, dass es der Übersetzerin nicht darauf ankam, möglichst korrekt zu übersetzen. (Ich könnte mir vorstellen, dass ihr extrem Druck gemacht wurde, damit die Übersetzung rechtzeitig fertig ist. Die Szene ist ja auch ein ziemlich hartes Pflaster.)
An Details in der Sprache würde ich mich also an deiner Stelle nicht aufhängen. Die sind wohl in erster Linie der Übersetzung verschuldet. Ich hab das Original gelesen und hatte eher das Gefühl, dass hier wieder ein bisschen der alte Pterry aufblitzt. Da wäre jetzt allerdings die Meinung der erfahrenen Englischleser interressant. ;)

Edit sagt: Meine Mutter fand die Übersetzung gar nicht so schlecht. Ich hab mich da wohl falsch erinnert. Am Anfang war sie etwas irritiert, aber zum Ende hin fand sie die Übersetzung sehr schön.

Zweitens:
Im Nachwort - das viel sinnvoller als Vorwort gewesen wäre - steht ja, dass dieses Buch eher als Skizze, denn als vollständiges Buch verstanden werden sollte. Pterry wollte unbedingt diese letzte Geschichte selber schreiben, was ich absolut verstehen kann. Die Grundidee ist grandios und ein würdiger Abschied an die Scheibenwelt und ihren Meister. Die Details... mein Gott, der Mann ist alt, krank und schwach (gewesen), da kann man wohl kaum den spritzigen Pterry von früher erwarten. Manchmal hab ich das Gefühl, dass Pterrys Krankheit gern unterschätzt wird/wurde.
Zu den Büchern davor maße ich mir jetzt mal keine Meinung an, aber die Shepherds Crown ist ziemlich sicher von Pterry. Über den Tod und das Sterben kann nur er so schreiben, da bin ich mir ziemlich sicher.

PS: Es gibt schon einen Thread zu dem Buch selber. Vlt sollten wir da weiter diskutieren, damit hier keiner gespoilert wird.
Zuletzt geändert von Anjali am Sonntag 27. Dezember 2015, 08:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Meinungen zu "The Shepherd's Crown"

Beitragvon Anjali » Donnerstag 24. Dezember 2015, 07:56

Ich merke grade, dass ich hier gar nicht geantwortet hatte. Oo Punzis Eintrag in dem anderen Thread nehme ich mal als Anlass, dass nachzuholen. :D

Ich kann dir nur zustimmen, Ponder. Die Grundstory fand ich super und ich bin mir sicher, wäre Pterry noch fit gewesen, wäre das einer seiner besten Romane geworden. Und ja, der Rückbezug auf Equal Rites ist clever. Die Idee selber hätte vlt. für ein eigenes Buch gereicht - hier ist sie ein wenig untergegangen. Aber um so mehr Platz für die eigene Phantasie. Hab mich z.B. bei dem Gedanken erwischt, dass die Figur des Mannes, der Hexe werden will, gut zu Pterry selbst passt. Der war ja irgendwie mehr Hexe, als Zauberer. :D
Leider bin ich nicht sehr erfahren mit den englischen Büchern, aber ich hatte auch das Gefühl, dass es irgendwie wieder mehr Pterry ist, als die vorherigen. Vlt. liegt es am Thema - für mich ist und bleibt Pterry der Meister des Sterbens. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es ihm gerade deshalb so wichtig war, diese Geschichte noch auf die Welt loszulassen. Es ist ein würdiger, ja eigentlich genialer Abschied. :)

Genau deshalb find ich das alternative Ende auch ein bisschen... bescheuert. Es zeichnet gerade die Größe eines Autors aus, wenn er seine Figuren gehen lassen kann. Und was hätte besser zu Pterry gepasst, als mit diesem letzten, grandiosen und wie du schon sagst unausweichlichen "Gehen", selber zu gehen? ;)

Als ich es gelesen hab (und auch, wenn ich jetzt daran denke) kamen mir ständig die Tränen. Ich hatte nicht nur das Gefühl, mich von Oma zu verabschieden, sondern auch von Pterry selbst. Irgendwie schon genial. :)
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Re: The Shepherd's Crown - Slipcase Edition

Beitragvon Ponder » Donnerstag 24. Dezember 2015, 16:16

Hallo zusammen und auch von mir schöne Weihnachten!
Die Stelle von Eule empfinde ich gar nicht so tragisch. Zwar geht die malerische Beschreibung ein wenig verloren, aber Sinn und Übersetzung selbst sind nicht zu beanstanden. Und das englische yield wird zumindest nach meinem Sprachgefühl in eine größerem Kontext verwendet als das deutsche Pendant.
Was die Übersetzung von Namen betrifft ist natürlich immer die Frage ob man die Altlasten eines Vorgängers übernimmt oder ob man es evtl. besser hinkriegt. Zu den neuen Namen kann ich leider nichts sagen da ich die Übersetzung nicht kenne. Das mit dem Nitt wird wohl übersehen worden sein. Depp ist ungewohnt als Name aber zumindest nicht an den Haaren herbei gezogen.
Das mit dem Vorwurf es habe nicht Pterry geschrieben kann ich so nicht unterschreiben. Während man bei den Vorgängern schon an manchen Stellen feststellen konnte das die Krankheit ihren Tribut zu nehmen schien kam mir dieses Buch wieder wie ein echter Pratchett vor.
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Re: The Shepherd's Crown - Slipcase Edition

Beitragvon Rapunzia Apfelkorn » Freitag 25. Dezember 2015, 10:50

Hallo Ponder, ...
ich, als jemand, der die Bücher einfach nur auf deutsch geniessen möchte, kann diese Sicht auf die Bücher nicht teilen.
Warum muss ich mich, bei jedem neuen Übersetzer darauf einstellen, daß er glaubt, er/sie hätte das Recht, Namen, an die ich mich schon gewöhnt habe, plötzlich abzuändern ? Warum dann nicht gleich Oma Wetterwachs umbenennen in Babuschka Witterungssiegellack ?
Wäre ja auch eine korrekte Übersetzung....
Man mag über Stil und bestimmt Wörter, Ausdrücke, englische Sprichwörter ect. denken, wie man will, aber bei Namen von Personen, Strassen, oder Orten, finde ich es eine Unverschämtheit, sie einfach zu ändern,...
Warum muss ich als deutscher Leser ständig diese Streitereien, wegen der Übersetzung im Hinterkopf haben ?
Manch einer kann vielleicht gar kein Englisch, oder nicht gut genug,.... haben solche Leute kein Recht einfach die Bücher beim Lesen zu geniessen ?
Die erkennen doch dann die Figuren gar nicht wieder. Es ist ja schliesslich keine Pflicht, Englisch zu können....
Zumindest was Eigennamen angeht sollte man solche Streitigkeiten nicht auf dem Rücken der Leser austragen !
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Re: The Shepherd's Crown - Slipcase Edition

Beitragvon Anjali » Freitag 25. Dezember 2015, 11:03

Das ist tatsächlich eine schwierige Frage. Ich persönlich halte es auch für sinnvoller, die Eigennamen einer Bücherreihe beizubehalten. Um ein zusammenhängendes Lesegefühl zu gewährleisten und weil eben vor allem für die übersetzt wird, die kein Englisch können. Guter Punkt, Punzi.
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Re: The Shepherd's Crown - Slipcase Edition

Beitragvon Rapunzia Apfelkorn » Freitag 25. Dezember 2015, 14:03

Danke Anjali :-)
und nochmal an Ponder und Anjali :
Mit der Bemerkung : Das war nicht Terry, meinte ich nicht, daß jemand anders alles komplett erfunden hätte...
Ich hatte damit schon seine schlimme Krankheit im Hinterkopf und daß er dadurch eben in seiner Schaffenskraft eingeschränkt ist.
( Es ist furchtbar, daß ausgerechnet jemand der mit dem Kopf, mit dem Geist, arbeitet und solch wundervolle Dinge erfindet und sie so einmalig ausarbeiten und formulieren kann, mit solch einer elenden Krankheit geschlagen wird, die ihm genau all das nimmt... )
Ich hab mir das eben so vorgestellt, daß er seinem Sekretär ganz genau erklärt hat, wovon das Buch handelt, wer was macht, worauf der andere dann so und so reagiert, dann sagt der eine Protagonist : nee, das können wir so nicht machen, worauf der andere aufbraust,... usw,..
Eben die komplette Handlung von Terry, auch viele genauen Aussprüche, aber eben nicht alles, ... manches hat er vielleicht nicht mehr so gut formulieren können und hat dann gesagt : der Satz passt irgendwie nicht, kannst du das anders formulieren ?
Sicher sind das alles nur Vermutungen von mir und sicher hat sich im Alter und mit dieser bösartigen Krankheit auch Terrys Stil geändert,.. und natürlich wirkt alles wieder anders, wenn man schon wieder einen neuen Übersetzer hat, der die Bücher offensichtlich nicht so gut kennt, wie ich ;)
Ich bin ja auch so dankbar, daß Terry trotz all dem, noch ein letztes Buch geschrieben hat, weil er diese Geschichte noch erzählen wollte, sie war ihm noch wichtig.
Trotzdem meine ich, jemand anders hat da nochmal etwas überarbeitet und einen etwas anderen Stil mit reingemischt.
Als ich diesen Verdacht zum ersten mal bei Raising Steam äusserte, meinte Ponder, das könne schon sein, es erinnere ihn etwas an den Stil seines Sekretärs,...
Naja, wie auch immer,... ich bin trotz allem dankbar für dieses letzte Buch und vermisse Terrry sehr,..
Keine neuen Bücher mehr, ..... nie mehr darauf freuen, wie es mit Samuel Mumm, meiner Lieblingsfigur, vielleicht weitergegangen wäre....
Ich bin Terry jedenfalls sehr dankbar für all seine Bücher, sie waren mir in schweren Zeiten eine große Hilfe, ich hoffe, er hatte wenigstens eine schwache Vorstellung davon, wievielen Menschen er damit nicht nur erstklassige Unterhaltung geschaffen hat, sondern wirklich und tatsächlich geholfen hat....
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Re: The Shepherd's Crown - Slipcase Edition

Beitragvon Anjali » Freitag 25. Dezember 2015, 21:28

Soweit ich weiß, gibt es durchaus einige Interviews, die darüber berichten, wie Pterry trotz der Krankheit schreiben konnte. Die dürften allerdings alle auf englisch sein und daher für dich eher wenig hilfreich sein... ;) Ich selber hab mich aus dem selben Grund auch noch nicht näher damit auseinander gesetzt. Vlt. findet sich wer, der uns das ein wenig erklären würde. Vlt. können wir dazu auch einen ganze Thread machen. Interessant fände ich es. (Auchtung, vermehrtes Zaunpfahlvorkommen!)
Dass Pterry seine letzten Bücher zusammen mit seinem Sekretär geschrieben hat, ist jedenfalls offiziell. Dass sich da auch schnell mal der Stil des anderen mit rein schleicht halte ich für naheligend und mehr als akzeptabel. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es Pterry selber später mehr um die Geschichte ging, als um den Stil. Wenn du nicht mehr viel Zeit hast, aber Ideen, die du erzählen möchtest, dann ist dir das Was wichtiger, als das Wie. Das ist übrigens auch mein Trick beim lesen schlechter Übersetzungen. (Musste für mein Studium einige lesen.) Ich konzentrier mich einfach auf die Geschichte selber. Ein Übersetzter muss sich schon sehr anstrengen, um die zu verfälschen. Der Lesegenuss leidet darunter, aber mein weiß danach wenigstens, worum es geht. :)

P.S. Habe übrigens die deutsche Übersetzung von meinem Vater zu Weihnachten geschenkt bekommen und bin grad eifrig dabei, sie zu lesen. Kann dann, bei Interesse, nochmal meine Meinung nachschieben. Bisher bin ich ehrlichgesagt positiv überrascht. Vlt. aber auch nur, weil ich mit seeeehr niedrigen Erwartungen ran ging. ;)
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Re: The Shepherd's Crown - Slipcase Edition

Beitragvon Tod » Sonntag 27. Dezember 2015, 09:51

Rapunzia Apfelkorn hat geschrieben:Warum muss ich als deutscher Leser ständig diese Streitereien, wegen der Übersetzung im Hinterkopf haben ?
[...]
Zumindest was Eigennamen angeht sollte man solche Streitigkeiten nicht auf dem Rücken der Leser austragen !

Man sollte bedenken, dass es keine Streitereien gibt, sondern der Verlag eine komplette Neuübersetzung der Reihe geordert hat. Wenn diese abgeschlossen ist, sind alle Namen (bei Manhattan/Goldmann) wieder einheitlich, was für komplett neue Leser natürlich nett ist. In der Übergangsphase und für bestehende Fans ist das natürlich blöd, da die neusten Bücher dann gleich und nur mit den angepassten neuen Namen herauskommen.
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Re: The Shepherd's Crown - Slipcase Edition

Beitragvon Eule » Sonntag 27. Dezember 2015, 09:59

@Ponder - Regina Rawlinson übersetzt sehr frei. Das ist schon bei „Das Mitternachtskleid“ aufgefallen. Dies muss man einem/einer Übersetzer/in grundsätzlich zugestehen. In vielen Fällen macht so etwas ein Buch in einer anderen Sprache erst wirklich leserlich. Und bei diesem Buch und den anderen Übersetzungen Rawlinsons davor ändert es ganz genau genommen eigentlich am nackten Inhalt der Bücher nichts.
Aber wie ich schon so komisch schreibe „genau genommen eigentlich“: Es ist danach ein Buch des Original-Autors in Kooperation mit dem Übersetzer. Amazon gibt sicher auch aus diesem Grund an „von Terry Pratchett und Regina Rawlinson“. Und aus den bösen Kritiken an den Stilen der neuen Übersetzer ist herauszulesen, dass sehr viele Leser der deutschen Übersetzungen Brandhorst mit Pratchett gleichsetzen. (Das erinnert mich beiläufig an eine Reklame für Fabrikbrot aus den 1980ern: „... mit lieben, kleinen Fehlern“.)
Es ist daher – auf jeden Fall, was Rawlinsons Übersetzungen betrifft – Geschmackssache, ob man ihre Übersetzungen gut oder weniger gut findet. Richtig sind sie (jedenfalls so weit ich das bisher nachlesen konnte. Ich bin gerade erst mit Kap. 2 fertig.).
Scharf ausgedrückt jedoch: Es sind nicht mehr „reine“ Pratchett-Bücher, sondern Pratchett-Rawlinson-Bücher.
Was das genannte Beispiel mit „yield“ betrifft, so ist es zwar nur ein kleiner, aber ein feiner Unterschied wie der zwischen einer normal gesalzenen oder einer leicht versalzenen Speise, was verschiedene Personen bekanntlich unterschiedlich empfinden:

... und schon zeitigten ihre Bemühungen strahlende, ja geradezu blendende Erfolge.
.. und die Toilette kapitulierte ...
Im Overstatement der zweiten Version (kapitulieren bei ein bisschen Schmutz! yield: Der Schmutz ergab sich.) liegt eine deutliche Süffisanz, die Farbe in die Geschichte bringt (Oktarin?), eine Farbe, die Terry Pratchetts Bücher so unverwechselbar macht.
Ich werde, wenn ich irgendwann mit dem Vergleich des Originals mit der deutschen Übersetzung fertig bin, eine Sammlung solcher Gegenüberstellungen haben, und – wenn es denn erwünscht ist – hier ins Netz stellen.
Hier nur wenige weitere Beispiele (O.=Original, B.=Übersetzung; V.=Vorschlag):
O.: I’m not having no son of mine fooling around with cultic activities!’
Ü.: Ausgeschlossen, dass mein Sohn irgendeiner windigen Sekte beitritt!“
V.: Ich dulde es nicht, dass keiner meiner Söhne mit kultischen Tätigkeiten herumalbert!“
Man achte auf die doppelte Verneinung im Original!

O.: ‘Thank you,’ said Granny. ‘I did my best.’
MORE THAN YOUR BEST, said Death.
B.: „Danke. Man tut eben, was man kann.“
UND MEHR, SOWEIT ES DICH BETRIFFT
V.: „Danke. Ich habe mein Bestes gegeben.“
MEHR ALS DEIN BESTES

Rawlinson verwendet auch mehrmals die dritte Person (er), wo im Original die erste (ich) steht:
O.: On the day of Geoffrey’s first hunt he trotted out with the rest, pale-faced but determined, and thought, This is the day I must try to stand up for myself.
B.: Mit kreidebleicher, aber entschlossener Miene ritt er zum ersten Mal auf die Jagd. Heute kam es darauf an: Er musste versuchen, seinen Mann zu stehen.
V.: An dem Tag, als Gottfried zum ersten Mal mit auf die Jagd ritt, schloss er sich dem Hauptfeld an, bleich aber entschlossen, und dachte: Heute ist es so weit. Ich muss versuchen, meinen Mann zu stehen.

Mitunter ist die Übersetzung allerdings auch besser als das Original:
O.: It certainly involved a lot less mess.
B.: Das Leben einer Adligen war mit Sicherheit um einiges keimfreier.
Wörtlich: Das bedeutete mit Sicherheit deutlich weniger Dreck.

Um es nochmal zu sagen: Es ist nichts falsch daran, aber nach meinem Empfinden ist es zu wenig Terry Pratchett. Und so dumme, kleine Fehler wie Agnes Nitt a) umzubenennen und dann in Kapitel 16 versehentlich doch Nitt zu verwenden (ich vermute, es war R. R. nicht klar, dass es dieselbe Person ist wie in Kap. 2), sollten im Lektorat korrigiert werden. Noch so ein dummer Fehler in Kap. 2, S. 43:
O.: old Mr Parsons
B.: von der alten Frau Parsons
Korrekt: von dem alten Herrn Parsons (?) wobei parson = Pfarrer, Pastor, Pfaff(e);
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Re: The Shepherd's Crown - Slipcase Edition

Beitragvon Eule » Sonntag 27. Dezember 2015, 10:01

@Anjali
Wo ist dieser Thread, von dem du schreibst?
So etwas hatte ich eigentlich gesucht. Weil ich keinen fand, schrieb ich in dieses Forum.
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Re: The Shepherd's Crown - Slipcase Edition

Beitragvon Anjali » Sonntag 27. Dezember 2015, 13:20

Eule: Meinungen zu "The Shepherds Crown". Ist derzeit auch unter aktiven Threads zu finden. Ansonsten gleich bei "Scheibenweltbücher".

Zur Übersetzung. Wie du schon sagst, ist es eine Geschmackssache. Darum will ich hier, um das Gleichgewicht zu wahren, nur mal kurz was zu meinem Geschmack sagen. ;)
Ich bevorzuge freie Übersetzungen, solange sie nichts am Inhalt ändern. Brandhorst ist mir zu frei gewesen; er hat seinen Stil geschrieben. Bei Frau Rawlinson habe ich vielmehr das Gefühl, dass sie versucht, Pratchetts Stil ins Deutsche zu bringen. Also sie versucht so zu schreiben, wie Pterry vlt. auf deutsch geschrieben hätte.
Mir ist diese Vorgehensweise wesentlich lieber, als der verzweifelte Versuch, jeden kleinen Wortwitz zu übertragen. Das wirkt oft gekünselt und trocken; da fehlt dann das poetische Etwas. (Aber auch das hast du ja schon gesagt.)

Das ist ein grundsätzliches und hier bereits vielbesprochenes Problem beim Übersetzen. Ich kann nur Punzi zitieren: Die Übersetzungen werden in erster Linie für Leute gemacht, die kein Englisch können, oder es nicht gut genug können. Es geht also eigentlich darum, diesen Menschen das ungefähre Gefühl des jeweiligen Buches zu vermitteln. (Das genau Gefühl ist und bleibt unvermittelbar.) Es geht also eigentlich weniger darum, Menschen zufrieden zu stellen, die Englisch können. Wenn ich nicht weiß, welcher Witz mir da verloren geht, dann stört mich seine Abwesenheit auch nicht. Ich genieße einfach die Poesie des Textes. Und bisher hat Frau Rawlinson das ziemlich gut drauf. Muss ihr hier mal ein Lob aussprechen; bin regelrecht begeistert! :)

P.S. Vlt. kommt ja irgendwann der Tag, an dem Pterry bedeutend genug ist, dass es kritische Übersetzungen gibt, mit Anmerkungen über diverse Übersetzungsprobleme. ;)

P.P.S. Vergessen wir nicht, dass auch Übersetzer Menschen sind und in einem größeren Zusammenhang arbeiten müssen. Sie haben kaum Zeit, hohen Druck und wenig Geld. (Für Pterry kriegen sie mittlerweile vlt. etwas mehr Geld. ;)) Die derzeitige Art und Weise, wie Übersetzungen gemacht werden, halte ich für völlig unnütz. Wenn man wie eine Maschine Arbeiten muss, ist es ein Wunder, dass man überhaupt ein bisschen Kreativität und Poesie zustande bekommt. Und, wie du, Eule, auch schon gesagt hast: Viele augenscheinliche "Übersetzungsfehler" sind vielmehr "Lektoriatsfehler". Den Lektoren sollte auch mal wer auf die Finger klopfen. Zumal sie manchmal die Übersetzung auch zum negativen beeinflussen.
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Re: The Shepherd's Crown - Slipcase Edition

Beitragvon Eule » Sonntag 27. Dezember 2015, 17:49

Anjali: Wo du recht hast, hast du recht. :-)
Und:
Wechseln wir in den richtigen Thread!
Leider habe ich ihn nicht wahrgenommen.
Guten Rutsch - in den anderern Thread.
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Re: Meinungen zu "The Shepherd's Crown"

Beitragvon Ponder » Mittwoch 30. Dezember 2015, 11:59

Ich habe mal die Beiträge aus dem anderen Thread hierhin verschoben. Um damit auf den letzten Beitrag von Eule bezug zu nehmen: Das hier ist jetzt der richtige Thread.
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Re: Meinungen zu "The Shepherd's Crown"

Beitragvon Fusselhirn » Mittwoch 3. Februar 2016, 19:09

Meine Meinung? Naja, eine nette Geschichte.

Wir mischen "Lords & Ladys" mit "Kleine Freie Männer" und geben eine Prise "Steife Prise" und "Toller Dampf Voraus" dazu. Nett, aber bis auf die eine in Kapitel 2 ohne wirkliche Überraschungen, da alles aus vorherigen Bücher zusammengestückelt zu sein scheint.
And now for something completely different
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Re: Meinungen zu "The Shepherd's Crown"

Beitragvon Eule » Donnerstag 18. Februar 2016, 19:07

Wie hier bereits geschrieben wurde, lässt sich über die Freiheit einer Übersetzung, inwieweit sie z. B. die Reihenfolge des Originaltexts verändert, ohne am Inhalt Veränderungen vorzunehmen, ebenso end- wie sinnlos streiten. Grobe Bolzen, wie wir das von früher kennen (siehe Raphaels ausführliche Sammlung usw.), sind in dieser Übersetzung nicht vorhanden bzw. drei kleinere, von denen der Leser zwei wohl nicht wahrnimmt: Mr Parsons (= Herr Parsons, nicht Frau Parsons) und „hold the ring“ (Siehe letzte Passage). Dass Agnes Nitt einmal mit Agnes Depp wiedergegeben ist, ist sicher ein Versehen.
Über ein paar saloppe Ausdrucksweisen kann man ebenfalls diskutieren: Die einen finden das modern und aktuell, die anderen störend. Ich denke schon, dass man den einen oder anderen modernen Ausdruck benutzen darf, solange er zur Person und zur Situation passt.
In diesem Buch stehen auch ein paar Stellen, die empfindsameren Lesern deutlich missfallen (wie „Glocken“ usw.), wobei die besonders kritisierte Situation (die „Dampfsauna“ des Elfenkönigs) m. E. (auch in der Übersetzung) falsch eingeschätzt ist: Es handelt sich bei „entertainment“ um „Vergnügungen“, nicht um „Ausschweifungen“.
Hier also eine Zusammenstellung einiger frei übersetzten Passagen in Gegenüberstellung mit dem Original und dem Versuch einer näher Text liegenden Wiedergabe. Die „Anmerkungen“ zum Buch werden wohl in den nächsten 14 Tagen auf die Homepage gestellt werden. (Ich warte noch auf die immer hilfreichen Antworten von Patrick Harkin, Leeds.)
(Reihenfolge: 1. Zeile deutsche Übersetzung, 2. Zeile englisches Original, 3. Zeile Versuch einer textnahen Übersetzung)

Seite 53
Sogleich eilte Ponder zu Erzkanzler Mustrum Ridcully, um ihm die Nachricht zu überbringen...
And then Ponder went to see the Archchancellor, Mustrum Ridcully, who would definitely want to hear this news . . .
Und dann machte sich Ponder auf zu Erzkanzler Mustrum Ridcully, der diese Nachricht mit Sicherheit hören wollte ...
Seite 55
die werdende Mutter, kaum älter als sie selbst
the mother-to-be – a young girl only a few years older than she herself was
die werdende Mutter – ein junges Mädchen, nur ein paar Jahre älter als sie selbst
Seite 56
Aber Tiffany legte sich für die beiden neuen Menschenleben tüchtig ins Zeug, denn sie hatte nicht die Absicht, auch noch Herrn Tod in die Kammer zu lassen.
But Tiffany was focused on the new lives, and she would not allow Mr Death a place in this room.
Aber Tiffany konzentrierte sich auf die beiden neuen Menschenleben und würde Herrn Tod in dieser Kammer keinen Raum gewähren.
Seite 56
Eine letzte Wehe, und schon erblickte erst das eine und gleich darauf das andere Kind brüllend das Licht der Scheibe.
Another sweating push from the young mother, and first one and then another baby came yelling into the world
Eine weiteres, schweißtreibendes Pressen der jungen Mutter, und das erste und dann das andere Baby kamen brüllend auf die Welt.
Seite 56
Dabei machte sie eine Entdeckung. In Mitzi Nindings geräumigem Leib hatte noch ein weiteres Kind Platz gefunden, das nun, von den beiden kleinen Rabauken auf den hintersten Platz verwiesen, ebenfalls geboren werden wollte.
And then she noticed something. There was another child in that capacious young woman. Yes, a third baby was arriving, hardly noticed because of the battling brothers ahead of it.
Und dann bemerkte sie etwas: Da war noch ein weiteres Kind in dem geräumigen Bauch der jungen Frau. Ja, ein drittes Baby kam heraus, beinahe übersehen wegen der beiden kämpfenden Brüder vor ihr.
Seite 56
senkte Tiffany den Blick und sah wie in einem grünlich gelben Dunstschleier eine schneeweiße Katze in majestätischer Haltung, die sie mit hoheitsvoller Miene anstarrte.
Tiffany looked down and in a slight greenish-yellow haze saw a cat, pure white and as aloof as a duchess, staring at her.
blickte Tiffany hinunter, und in einem leicht grünlich gelben Dunstschleier sah sie eine Katze, die sie starr anblickte, schneeweiß und unnahbar wie eine Herzogin.
Seite 56
Als eine der Frauen Anstalten machte, Du wegzuscheuchen, hätte Tiffany sie vor Schreck beinahe laut angeherrscht
To her horror one of the older ladies went to shoo You away. Tiffany almost screamed.
Zu ihrem Entsetzen wollte eine der älteren Damen sie wegscheuchen. Beinahe hätte Tiffany einen Schrei ausgestoßen.
Seite 57
... was in Tiffanys Fall nun einmal eine unter Schmerzen Gebärende war. Das winzige Köpfchen des Nachzüglers war bereits zu sehen.
… right at that moment was a struggling young mother and another small head.
... was gerade jetzt eine sich abquälende junge Mutter waren und ein weiteres, kleines Köpfchen.
Seite 61
Alle Vögel, Fledermäuse und Eulen kannten Tiffany Weh und kamen ihr nicht in die Quere, wenn sie mit dem Besen unterwegs war. Deshalb hatte sie tags wie nachts freie Bahn und kam auch heute ohne Störungen bis in das kleine Königreich Lancre.
All the birds of the day, the bats and the owls of the night knew Tiffany Aching and didn’t fly in her way when she was busy, and the stick ploughed on through the air to Lancre.
Alle, die Vögel des Tages wie die Fledermäuse und Eulen der Nacht, kannten Tiffany Weh und kamen ihr nicht in die Quere, wenn sie es eilig hatte. Und der Besen kämpfte sich unaufhaltsam durch die Luft nach Lancre.
Seite 72
„Ja, aber ich bin der Tyrann, und da bleibt einem leider gar nichts erspart.
Yes, but I am the tyrant, so it’s the job I have to do, alas.
... daher gehört es zu meinen Verpflichtungen.
Seite 77
Die ohnehin nicht gerade leichte Aufgabe, Oma Wetterwachs' Leichnam die enge Wendeltreppe hinunterzutragen, ohne an den Wänden anzustoßen, wurde noch dadurch erschwert, dass Nanny Ogg unterwegs tüchtig dem Apfelwein zusprach. Aber irgendwie schafften sie es trotzdem.
GETTING GRANNY WEATHERWAX’S corpse down the winding stair with its tiny little steps in the tiny little cottage the following morning was not helped by the big jug of cider which Nanny Ogg was emptying speedily, but nevertheless they got it done without a bump.
Oma Wetterwachs‘ Leichnam die enge Wendeltreppe der [sowieso schon] kleinen Hütte hinunter zu bekommen, wurde nicht dadurch erleichtert, dass Nanny Ogg [dabei] zügig einen großen Krug Apfelwein leerte. Aber nichtsdestotrotz schafgften sie es, ohne irgendwo anzustoßen.
Seite 78
Sie legten den Weidenkorb in das Loch, hielten einen Augenblick inne und verneigten sich stumm.
They laid the wicker basket gently in the hole and then stood back for a moment. Without a word being said, together, solemnly, they bowed to Granny’s grave.
Sie legten den Weidenkorb behutsam in das Loch und traten dann für einen kurzen Augenblick zurück. Ohne dass eine von ihnen auch nur ein Wort gesagt hätte, verbeugten sie sich gleichzeitig feierlich vor Omas Grab.
Seite 88
Je mehr die Anzahl der Hexen wuchs, desto mehr schrumpfte die der Dorfbewohner.
Und während die Hexen eintrafen, begannen die Dorfbewohner sich zurückzuziehen/zu verziehen.
And as the witches turned up, the villagers began to melt away.
Seite 88
Sogar Frau Ohrwurm gab sich die Ehre.
Even Mrs Earwig turned up.
Sogar Frau Ohrwurm traf ein/erschien/tauchte auf/kam [an].
Seite 90
und wenn es eine schafft, ein hohes Alter zu erreichen und die Welt unterwegs ein bisschen besser gemacht zu haben
and if they manages to die after a long time, leavin’ the world better than they went an’ found it
und wenn es eine schafft, nach langer Zeit/langem Leben die Welt in besserem Zustand zu verlassen, als sie diese vorgefunden hat
Seite 106
So klein die Kelda auch war, so groß war sie im Bewahren von Geheimnissen.
She understood too that although Jeannie was very small, she was someone to whom she could tell every secret, in the assurance that it would never be passed on to anyone.
Sie wusste auch, dass Jeannie, wenn auch sehr klein, jemand war, dem sie jedes Geheimnis anvertrauen und sicher sein konnte, dass sie es niemals jemandem weitersagen würde.
Seite XX
„Jeannie, ich habe Angst, dass ich nie an sie heranreichen werde.“
She understood too that although Jeannie was very small, she was someone to whom she could tell every secret, in the assurance that it would never be passed on to anyone.
Sie wusste auch, dass Jeannie, wenn auch sehr klein, jemand war, dem sie jedes Geheimnis anvertrauen und sicher sein konnte, dass sie es niemals jemandem weitersagen würde.
Seite 135
Nachdem ihr eines Tages zu Ohren gekommen war, dass die Kranken bei Nanny Ogg Schlange standen
It hadn’t taken her long to hear that there had been a queue one day outside Nanny Ogg’s home.
Es hatte nicht lange gedauert, bis sie davon erfuhr, dass eines Tages vor Nanny Oggs Haus die Leute Schlange standen.
Seite 135
Tiffany hatte die Ohren auf Durchzug gestellt.
Tiffany wisely didn’t rise to that;
Klugerweise ging Tiffany nicht darauf ein.
Seite 139
Noch ein weiteres Mal, und Frau Ohrwurm konnte sich glücklich schätzen, wenn sie nicht in der Seifenlauge landete, den Kopf unter Wasser gedrückt.
One more and she would want not only to thrust Mrs Earwig into the suds but also to hold her head under for quite some time.
Noch einmal, und sie hätte gut Lust darauf, Frau Ohrwurm nicht nur in die Seifenlauge zu stoßen, sondern auch ihren Kopf eine Zeitlang darin unterzutauchen.
Seite 162
Tiffany fuhr zusammen. „Klagen?“, raunzte sie.
Tiffany reeled at the word. ‘What?’ she said sharply.
Tiffany fuhr zusammen, als sie das Wort „Klagen“ hörte. „Was?“, fragte sie scharf.
Seite 165
Und wer lässt die sogenannten Größten gewähren?
And who lets the Feegles run amok?
Und wer duldet es, dass die Größten Amok laufen?
Seite 168
Doch die Menge der Höflinge, die Erbsenblüte tanzend nachfolgten, hatte sich bereits hinter ihm geschlossen.
But Peaseblossom had gone, weaving amongst the throng of courtiers who now danced in his footsteps.
Aber Erbsenblüte war [bereits] fort, hatte sich unter die Schar der Höflinge gemischt, die nun nach seinen Schritten tanzten.
Seite 174
Während die Hexen - stets Frauen - mit den Problemen des Alltags fertigwerden mussten. Doch wer sagte denn, dass Geburt und Tod nicht auch groß und wichtig waren?
While witches – always women – dealt with everyday stuff. Big stuff too, she reminded herself firmly. What could be bigger than births and deaths?
Während Hexen – stets Frauen – sich um die alltäglichen Dinge kümmerten. Ebenfalls sehr wichtige Dinge, berichtige sie sich. Was konnte wichtiger sein als Geburt und Tod?
Seite 176
In diesem Augenblick kam Nanny Ogg um die Ecke. Immer da, wo man sie am wenigsten erwartete.
Und in diesem Augenblick kam Nanny Ogg um die Ecke der Hütte; plötzlich von einem Augenblick zum anderen war sie da. Typisch Nanny wie Tiffany wusste.
And at that moment Nanny Ogg came round the corner of the cottage, not there one minute and then suddenly there, which was, Tiffany knew, Nanny’s way.
Seite 195
„Was wird bloß mein Mann dazu sagen? Wie soll ich die bloß wieder einfangen?“, jammerte die junge Mutter. „Sie sind schon über alle Berge.“
‘My husband isn’t going to like this. It takes ages to get them settled down,’ the young mother wailed. ‘Look at them, running everywhere!’
„Mein Mann wird gar nicht begeistert sein. Das dauert eine Ewigkeit, bis die sich wieder beruhigt haben“, jammerte die junge Mutter. „Schau nur, wo sie überall herumrennen.“
Seite 269
„Ich bin die Königin, aber als Hexe habe ich auch was drauf.“
‘I am the Queen, but I am also a pretty good witch.’
„Ich bin die Königin. Aber ich bin auch eine ziemlich gute Hexe.“
Seite 307
Magrat seufzte. Hoffentlich bekamen wenigstens die Vögel die Krusten zu fressen.
Magrat sighed – she really hoped Letitia at least asked for the crusts to be given to the birds.
Magrat seufzte. Sie hoffte inständig, dass Lätitia sich wenigstens die Krusten hatte geben lassen, um damit die Vögel zu füttern.
Seite 307
Während sie einen kleinen Bissen probierte
She nibbled at the little cake
Sie knabberte an dem Gebäckstückchen
(wörtlich: dem kleinen Kuchen)
Seite 308
Es kann so nicht weitergehen.
Something must be done.
Es muss etwas getan werden.
Seite 345
Wenn die Elfen davon was abkriegen, vergeht ihnen zwar Hören und Sehen, aber nicht das Fühlen. Und was sie fühlen, sind Schmerzen. Eisenkörnchen überall. Ich betone: überall.“
Throw it down on elves, and they’re in a world of hurt. Tiny bits of iron ev’rywhere. And, I stress, ev’rywhere.’
Streu es auf die Elfen, und sie sind in einer Welt der Schmerzen. Überall feinste Eisenstückchen. Ich betone: überall!“
Seite 350
- wobei ein blaues Auge dem Prestige natürlich auch nicht förderlich war. So ein Veilchen kratzte doch arg am edlen Lack.
and a black eye didn’t do much for the image either. You can’t be suave with a black eye,
... und ein blaues Auge war fürs Prestige nicht förderlich. Man sieht nicht sehr elegant aus mit einem blauen Auge.
Seite 192 (Ein Fehler)
Es gab solche Leute, die einfach jeden zu kennen schienen, die bei einer Hochzeit die Ringe hielten und jeden Streit schlichten konnten.
I’ve seen those people before – the ones who seem to know everybody. They hold the ring, stop the fighting.
hold the ring = in einer (kritischen) Situation den Überblick behalten, ohne sich in die Auseinandersetzung hineinziehen zu lassen = als Moderator oder Mediator agieren
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Re: Meinungen zu "The Shepherd's Crown"

Beitragvon Malewitch » Donnerstag 3. März 2016, 17:51

Tja, Band Nr. 41...auch ich hatte das Buch ein paar Wochen vor mir hergeschoben, um mich dann mit sehr hoher Erwartungshaltung drüber her zu machen, wohlgemerkt: die Deutsche Ausgabe. Und obwohl ich mich schon prophylaktisch darauf eingestimmt hatte, nicht zuviel zu hoffen - als Krankenpfleger hatte ich schon die Befürchtung, dass die letzte Strecke für STP hart geworden sein könnte - konnte ich mir doch nicht vorstellen, aus welcher Quelle das Übel entfleuchen würde: die Übersetzung!
Wie schon angeführt: die Namensänderungen - was soll das am Ende einer Serie? Die Feegles: fluchen nicht mehr witzig, sondern teils obszön, keine Eleganz mehr. Die Übersetzung an sich: wirkt überhastet. Das Cover, am PC generiert, langweilig: kein Vergleich zum Englischen, mit Goldlettern und Autorenname in Großbuchstaben, liebevoller Handzeichnung: das ist würdig, so macht man das!). Kaum noch Wortwitz.
Also kaufte ich mir aus lauter Verzweiflung auch noch die Englische Version. So wollte ich das nicht akzeptieren...
Ich bin kein native speaker, der google Übersetzer wurde mein bester Freund ;).
Aber es hat sich gelohnt, die alte Magie war da, so wie aus den anderen Büchern bekannt. Dies mag natürlich auch an der Distanz zum Englischen liegen, macht mich häufig unkritischer als gegenüber meiner Heimatsprache. Aber ich bleibe dabei: der Stil, der Geist, der Witz - in der deutschen Übersetzung fand ich davon nichts mehr wieder. Im Original schon, in einem Ausmaß, das ich nicht recht verstehen kann, sicher auch wegen der Schönheit der Sprache.
Vielleicht sollte man die Übersetzung lieber einem Fan überlassen - oder sich mehr Zeit lassen. Vieles wirkt hier zu unüberlegt, vorläufige Formulierungen, die vor Druck aber nicht mehr korrigiert wurden...
Das Buch im Original: es ist, bei allen Belastungen für den Autor, ein würdiger und zu Tränen rührender Abschluss geworden. Und zum Thema alternativer Schluss: passender als wie vorliegend kann ich es mir nicht vorstellen. Ganz großes Kopf - und Bauchkino. Danke.
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Re: Meinungen zu "The Shepherd's Crown"

Beitragvon Feles Cum Libero » Sonntag 6. März 2016, 14:20

Ich habe "The Shepherd's Crown" (im englischen Original) erst jetzt gelesen. Da ich mit meiner Doktorarbeit beschäftigt bin und zum anderen davor noch einmal die gesamte Tiffany Aching-Reihe lesen wollte, kam ich nicht früher dazu.
Meine Meinung: Es ist ein gutes und schönes Buch und ist ein durchaus würdiger letzter Band in der langen Scheibenwelt-Reihe. Meiner Meinung gehört es jedoch nicht zu Terrys besten Büchern. Ich bin mir aber sicher, es wäre eines seiner besten geworden, hätte er noch länger daran arbeiten können. Insofern ist die Nominierung für die Carnegie Medal berechtigt.

Habe auch jetzt erst den Artikel zum alternativen Ende gelesen*. Überrascht hätte mich dieses Ende nicht, es sind doch bereits einige Hinweise darauf in "The Shepherd's Crown" zu finden. Beispielsweise Tods Ankündigung, dass Grannys Kerze noch eine Zeit lang flackern würde, bevor sie verlöscht. Oder die Reaktion des Elfenkönigs auf You. Aber ich weiß nicht, ob mir dieses Ende besser gefallen hätte.

Noch zur Übersetzungsthematik: Möglicherweise hat Regina Rawlinson schlichtweg vom Verlag die Anweisung bekommen, die Tiffany-Bücher als Kinder- /Jugendbücher zu übersetzen. Die Bücher sind ja auch im Englischen als "For Young Adults" gekennzeichnet. Nur ist die Sprache im Original darin genauso erwachsen wie in den "erwachsenen" Romanen. Eventuell sind manche Leute der Meinung, eine nähere Übersetzung würde wegen der Sprache nicht zu einem Kinder- /Jugendbuch passen.
Das ist aber aller nur Spekulation meinerseits. Von einer befreundeten Übersetzerin weiß ich aber, dass es solche Anweisungen von Verlagsseite durchaus gibt.
Meine Freundin vermutet ja, das die Neuübersetzung vom "Herr der Ringe" auf die Art entstanden ist: Der Verlag rechnete mit einer "modernen und jugendlichen" Verfilmung durch Peter Jackson und hat deswegen eine "moderne und jugendliche" Übersetzung in Auftrag gegeben.

----------------
* http://www.telegraph.co.uk/books/author ... rds-crown/
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Re: The Shepherd's Crown - Slipcase Edition

Beitragvon Feles Cum Libero » Sonntag 6. März 2016, 15:07

Eule hat geschrieben:O.: I’m not having no son of mine fooling around with cultic activities!’
Ü.: Ausgeschlossen, dass mein Sohn irgendeiner windigen Sekte beitritt!“
V.: Ich dulde es nicht, dass keiner meiner Söhne mit kultischen Tätigkeiten herumalbert!“
Man achte auf die doppelte Verneinung im Original!

Die Übersetzung von Rawlinson könnte da durchaus korrekt sein, da im Englischen die doppelte Verneinung auch im Sinne einer verstärkten Verneinung verwendet werden kann. Siehe hierzu auch den entsprechenden Artikel der englischen Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Double_negative#English
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Re: The Shepherd's Crown - Slipcase Edition

Beitragvon Tod » Sonntag 6. März 2016, 17:19

Feles Cum Libero hat geschrieben:Die Übersetzung von Rawlinson könnte da durchaus korrekt sein, da im Englischen die doppelte Verneinung auch im Sinne einer verstärkten Verneinung verwendet werden kann. Siehe hierzu auch den entsprechenden Artikel der englischen Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Double_negative#English

Und da dies im Deutschen nicht gebräuchlich ist, ist die Übersetzung mit einfacher Vereinung bzw. starker Ablehnung durch das "Ausgeschlossen" korrekt.
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Re: Meinungen zu "The Shepherd's Crown"

Beitragvon Eule » Dienstag 8. März 2016, 09:32

Klar, dass die Übersetzung im Prinzip korrekt ist.
Die doppelte Verneinung steht jedoch nicht deshalb hier, weil das im Englischen möglich ist, sondern charakterisiert die Ungebildetheit von Lord Schwenk. Er ist in vieler Hinsicht ein roher, ungehobelter Mensch.
Wir hatten die doppelte Verneinung in dieser Form schon mal in "Hohle Köpfe", als Grinsi Kleinpo die Palastküche betritt und in die Decke schießt. Das hat schon Brandhorst falsch übersetzt:
"»Niemand rührt sich von der Stelle!« rief die Zwergin. ... »Wenn du niemand sagst…«, sagte Drumknott langsam und nahm einen kleinen Brocken Putz von seinem Teller. »Meinst du dann…« "

Original: "‘Don’t nobody move!’ she yelled.’ ... ‘When you say don’t nobody move,’ said Drumknott carefully, fastidiously taking a piece of plaster off his plate, ‘do you in fact mean—’ "

Grinsi ist wahnsinnig aufgeregt, weshalb sie so unorthodox redet.
Korrekt wäre etwa: "„Keine Bewegung nicht!“, schrie sie. ... „Wenn Sie sagen, dass niemand sich nicht bewegen soll“, erklärte Drumknott vorsichtig, während er mit spitzen Fingern ein Stück Putz von seinem Teller entfernte, „sagen Sie eigentlich ...“
Drumknott verbessert sie.

Es gibt dem Text halt etwas Kolorit, wenn man die falsch verwendete doppelte Verneinung stehen lässt.
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Re: Meinungen zu "The Shepherd's Crown"

Beitragvon Eule » Dienstag 8. März 2016, 09:45

Ich habe die Anmerkungen zu "The Shepherd's Crown" schon ein paar Tage "fertig". Da es noch einzelne Unklarheiten gibt, hatte ich bisher noch auf Antwort aus England gewartet. Ich sende die derzeitige Fassung, in der diese Stellen gelb markiert sind, mal an Tod, damit sie ggf. diese Diskussion ergänzen und u. a. auch Malewitch (Geoffrey?) ein paar Hintergrundinfos nachlesen kann.
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