Hohle Köpfe und Tiere in verschiedenen Größen

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Hohle Köpfe und Tiere in verschiedenen Größen

Beitragvon Max Sinister » Donnerstag 8. Februar 2018, 00:33

Als Colon an der Dachrinne hängt, kommentiert der Kleine Irre Arthur, dass eine Spinne den Absturz gar nicht merken würde, dass eine Maus unverletzt bleibt, ein Pferd sich alle Knochen brechen würde und ein Elefant... naja.

Heute habe ich rausgefunden, dass das von einem wissenschaftlichen Paper von 1928(!) inspiriert ist:
On Being the Right Size von J. B. S. Haldane.

Auszug: "You can drop a mouse down a thousand-yard mine shaft; and, on arriving at the bottom, it gets a slight shock and walks away, provided that the ground is fairly soft. A rat is killed, a man is broken, a horse splashes."

Stehen auch sonst einige interessante Sachen drin. z.B: Wenn es in unserer Welt flugfähige Engel geben würde, deren Muskeln so funktionieren wie die von Adlern, dann müsste der Engel Brustmuskeln haben, die über einen Meter dick sind - und Beine so dünn wie Stelzen, damit er leicht genug wäre.

Am Ende geht er auch auf die Größe von Staaten, Firmen usw. ein. Die alten Griechen glaubten noch, dass nur Kleinstädte Demokratien sein konnten...
Meine Fraktale als 3D-Druck auf shapeways: https://www.shapeways.com/shops/fractals-procgen
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Re: Hohle Köpfe und Tiere in verschiedenen Größen

Beitragvon Eule » Donnerstag 8. Februar 2018, 19:32

Danke. Wieder ein typischer, starker, sinistrer Beitrag!
Was den letzten Satz betrifft, glaube ich inzwischen, dass die Griechen recht hatten.
Was verschwiegen wird, ist die Anzahl der Sklaven in diesen Kleinstädten.
Und das Wort Frauenstimmrecht kannte man damals sowieso nicht. Ich weiß nicht, ob damals überhaupt schon jemand Deutsch konnte.
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Re: Hohle Köpfe und Tiere in verschiedenen Größen

Beitragvon Max Sinister » Montag 12. Februar 2018, 23:04

Eule hat geschrieben:Danke. Wieder ein typischer, starker, sinistrer Beitrag!
Was den letzten Satz betrifft, glaube ich inzwischen, dass die Griechen recht hatten.
Was verschwiegen wird, ist die Anzahl der Sklaven in diesen Kleinstädten.
Und das Wort Frauenstimmrecht kannte man damals sowieso nicht. Ich weiß nicht, ob damals überhaupt schon jemand Deutsch konnte.


Bitte, bitte.

Später war Athen auch größer, ich weiß nur nicht, wieviele davon Stimmrecht hatten. Angeblich war ein Drittel der Leute Sklaven, und die Kinder und Ausländer hatten ja auch kein Stimmrecht. Wie in Ephebe. - Aber mehr als 5000 Wähler wird es wohl schon gegeben haben.

Rom ist natürlich eine ganz andere Geschichte...

Aber wieso Deutsch? Wenn, dann verschiedene Sorten Germanisch...
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